Psychokardiologie

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Psychokardiologie

Damit Ihr Herz Ihnen für zuversichtliche Lebensfreude zur Verfügung steht und Sie gut in Gang hält, brauchen Sie Ihren Kopf, Ihre Psyche, Ihre Kreativität und unsere kardio-psychotherapeutische Erfahrung. So arbeiten wir gemeinsam an Ihrer gewünschten Lebensqualität.

Sind wir eins ?

UNSERE THERAPEUTINNEN

Wir fühlen uns als „ganzer Mensch“ und doch erleben wir selbst, dass bei einer unangenehmen körperlichen Befindlichkeit, auch uns selbst diese ganzheitliche Betrachtung abhanden kommt. Wir suchen Spezialisten für das ein oder andere Organ (Organsystem) auf und verlieren uns selbst aus dem „ganzheitlichen Blick“.

Die psychosomatische Betrachtung fügt zusammen, was zusammen gehört: Geist (Psyche) und Körper (Soma). Denn unsere psychische Befindlichkeit beeinflusst den Körper und unser Körper das psychisches Empfinden. 

Herz und Mensch aus dem Gleichgewicht

Die 1997 von CJ Murray et.al. durchgeführten Global-Burden-of-Disease-Studie ergab, dass im Jahre 2020 koronare Herzerkrankungen die häufigste somatische Erkrankung sein wird. Die Ergebnisse zeigen die Notwendigkeit, dass eine Behandlung durch zwei Behandlungsdiziplinen erfolgen muss: Kardiologie und Psychotherapie. 

Die überwiegend stattfindende Einzelbetrachtung von Herz oder Psyche zeigt, dass die notwendige ganzheitliche Betrachtung, sowohl bei der Entstehung einer Herzerkrankung, als auch bei deren individueller Behandlung noch in den Anfängen ist.

Wem hilft die Psychokardiologie ?

Die Psychokardiologie bedeutet die intensive Zusammenarbeit zwischen Patient (und ggfs. Angehörigen), Kardiologe, Internist, ggfs. Chirurg und Psychotherapeut. 

Unterschiedliche psychosoziale Risikofaktoren können sich schwerwiegend auf das Herz-Kreislauf-System auswirken und, sobald eine Erkrankung sich manifestiert hat, auch die Heilungschancen verringern:

  • chronische Depressivität
  • Posttraumatische Belastungsstörung
  • niedriger sozioökonomischer Status
  • soziale Isolation oder fehlende soziale Unterstützung
  • akute oder chronische Angst
  • Feindseligkeit oder Neigung zu Wutausbrüchen

Hier ist es notwendig, psychokardiologisch eine Veränderung dieser Risikofaktoren zu bewirken. Selbst geringe Veränderungen zeigen schon positive Effekte auf den Gesundheitszustand.

Aber nicht nur Patienten, die die aufgrund einer bestehenden oder früheren Herzerkrankung unter den psychischen Folgen leiden, sind Psychokardiologie-Patienten. 

Menschen mit funktionellen Herzerkrankungen (Herzneurose, Herzphobie oder vegetative Dystonie), leiden oft über Jahre hinweg meist erheblich unter den Befürchtungen an einer schwerwiegenden Herzerkrankung zu leiden. Häufige Arztbesuche, vielfältige diagnostische Untersuchungen, bis hin zu Herzkatheter-Eingriffen, führen zwar (immer wieder) zu dem (eigentlich erfreulichen) Ergebnis, dass keine organische Erkrankung vorliegt und doch können diese Patienten nur kurzfristig durch das Untersuchungsergebnis beruhigt sein, weil die Symptome immer wieder auftreten. 

Jede wahrgenommene Körpersensation wird in ihrer gesamten Dramatik erlebt. Durch frühzeitiges Erkennen bestehender psychischer Belastungen (z.B.durch behandelnde Ärzte), können rechtzeitig unnötige, den Patienten und die Gesundheitsressourcen belastende Untersuchungen, vermieden werden. 

Was ist nun zu tun ?

Fragen Sie Ihren behandelnden Arzt nach psychokardiologischer Behandlung und wenden Sie sich für ein Erstgespräch gern an uns. Dann ist es möglich, Ihnen als Patienten, die Hilfe angedeihen zu lassen, die an dieser Stelle unterstützend geeignet ist – die Psychokardiologie.